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Verbraucher testen Spitzenweine
TRIER. Der Verbraucher wird zum Juror: In der Arena Trier stehen am Samstag, 12. Dezember, erneut 20 trockene Riesling-Weine aus verschiedenen Anbauregionen auf dem Prüfstand. Weinfreunde und natürlich auch Weinexperten haben beim 6. Riesling Grand Prix 2009 die Möglichkeit, in verdeckter Probe 20 Spitzengewächse des Jahrgangs 2008 aus Deutschland, Luxemburg und Österreich zu probieren und zu bewerten. Österreich ist mit fünf Weinen stärker vertreten als in den Vorjahren.
Diese öffentliche Probe wird in das erste Weinfest in der Arena Trier integriert. Und da Weihnachten nicht mehr weit ist, nennt der Veranstalter Castel GmbH die Veranstaltung dann auch passenderweise „Das etwas andere Weihnachtsfest“. Die Riesling Grand Prix-Probe findet in einem gesonderten Raum statt und beginnt bereits nachmittags. Die Bewertungen der Weinfreunde werden unter notarieller Aufsicht sofort ausgewertet. Die Siegerehrung findet dann im Rahmen des abendlichen Weinfestes statt.
Beim Riesling Grand Prix können wieder die Weinfreunde in die Rolle des Kritikers schlüpfen und trockene Rieslingweine der Spitzenklasse aus verschiedenen Anbauregionen bewerten. Ausgewählt wurden die Weine im Wettbewerb „Premium Select Wine Challenge“ des Weinmagazins „Selection“ (Konradin-Verlag). Rund 360 Weine wurden in der Vorauswahl von einer Fachjury in verdeckter Probe getestet. Die besten der jeweiligen Regionen qualifizierten sich für den Riesling Grand Prix am 12. Dezember. Gegen das internationale Aufgebot treten die Winzer von Mosel, Saar und Ruwer mit trockenem Steillagen-Riesling an.
Das Weinanbaugebiet Mosel wird in dem Vergleichstest von den Weingütern Heribert Boch (Trittenheim), Albert Kallfelz (Zell-Merl), Richard Richter (Winningen), Steffen-Prüm (Maring-Noviand) und Ludger Veit (Osann-Monzel) vertreten. Weine dieser Betriebe wurden von der Fachjury der „Premium Select Wine Challenge“ in verdeckter Probe für den Riesling Grand Prix ausgewählt.
Die anderen Weine für den großen Publikumstest kommen vorwiegend aus den anderen deutschen Anbaugebieten: Rheingau, Pfalz, Rheinhessen, Franken, Baden, Württemberg, Mittelrhein, Nahe und Sachsen sind in diesem Jahr dabei. Das Weinbauland Österreich ist mit Gewächsen aus den Regionen Wachau, Kremstal, Kamptal, Steiermark und Weinviertel vertreten. Zudem dürfen die Besucher einen Riesling aus Luxemburg probieren.
Das „etwas andere Weihnachtsfest“ in der Arena sorgt ab 20 Uhr mit einem Unterhaltungsprogramm und Weinständen für Weinfest-Atmosphäre. Dort können auch Gäste, die vorher nicht bei der verdeckten Probe mitgemacht haben, die Grand Prix-Weine sowie weitere ausgesuchte Gewächse von Mosel, Saar und Ruwer genießen, die an Weinständen von Winzervereinigungen aus dem Anbaugebiet angeboten werden. Im Laufe des Abends werden die Ergebnisse des Riesling Grand Prix bekannt gegeben und die Sieger geehrt.
Der Vorverkauf der Karten läuft bereits. Der Eintritt zum Riesling Grand Prix kostet im Vorverkauf 17 Euro, zum Weinfest sieben Euro (Kombikarte 21 Euro). Für Gruppen ab zehn Personen werden ermäßigte Karten angeboten. Die Eintrittskarten gelten auch als Fahrschein im öffentlichen Personennahverkehr des Verkehrsverbundes Region Trier.
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