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Eng schmiegen sich die schönen Häuser an die steilen Hänge, eingerahmt von Weinbergen und Bachläufen. Das Dornröschen der Mosel, so wie Beilstein auch genannt wird, zählt sicherlich zu den romantischsten Orten an der Mosel. Wer durch die engen, verwinkelten Gassen schlendert, die alten Fachwerkhäuser in neuer Farbenpracht bewundert oder vor trutzigen Türmen aus dicken Steinen steht, fühlt sich sofort in alte Zeiten zurückversetzt. Hier ist das Mittelalter noch lebendig und strahlt einen ganz besonderen Zauber aus. Besonders sehenswert ist der alte Marktplatz aus dem Jahr 1322 mit dem Zehnthaus.
Etwas oberhalb des Ortes wurde im 15. Jh. die Burg Metternich erbaut, die jedoch nur zweihundert Jahre später schon wieder zerstört war. Heute sind leider nur noch Ruinen zu besichtigen, die trotzdem zu den Sehenswürdigkeiten Beilsteins gehören, nicht zuletzt, weil man von hier oben, wo man sich auch einen leckeren Schoppen genehmigen kann, eine wunderbare Aussicht genießt.
Besser erhalten ist die Kirche der Karmeliter, die aus dem 17. Jahrhundert stammt. Über 100 Stufen führen zu der dreischiffigen Hallenkirche empor, dafür belohnt ein fantastischer Blick über den schmucken Ort und die Mosel. Im Inneren der Kirche sind die Orgel und ein Bild der schwarzen Madonna besonders sehenswert.
Schon lange lebte Beilstein hauptsächlich vom Weinbau, der Silberberg und der Schlossberg zählen zu den bekanntesten Lagen. Heute bildet neben dem Weinbau auch der Tourismus Lebensgrundlage vieler Einwohner. Und so finden sich attraktive Unterkünfte in Ferienwohnung, Gästezimmer oder Hotel die einen entspannten Aufenthalt ermöglichen und als Ausgangspunkt für viele interessante Freizeitaktivitäten genutzt werden können.
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