Reichsabtei St. Maximin

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  • , 54292 Trier

Beschreibung

Die Reichsabtei St. Maximin (Lat. Abbatia Sancti Maximini (um 1000) oder Imperialis et exempta abbatia Sancti Maximini (17. Jh.) u.ä.) war das größte und einflussreichste der vier früheren Benediktinerklöster in Trier und eines der ältesten Klöster Westeuropas. Erhalten sind von der Bausubstanz noch das Eingangsportal des Klosters und die Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die heute als Sporthalle einer katholischen Privatschule und als Konzertraum genutzt wird.Unter der Kirche ist für Gruppenführungen ein antikes Gräberfeld mit über 1000 Sarkophagen zugänglich.GeschichteBis zur SäkularisationDas Kloster wurde der Legende nach durch den Bischof Maximin von Trier im 4. Jahrhundert gegründet. Nachdem Bischof Maximin während einer Reise von Konstantinopel nach Poitiers 346 starb, wurden 353 durch seinen Nachfolger seine Gebeine nach Trier überführt. Die Klosterkirche war zunächst eine Johanneskirche und wurde später nach dem Gründer umbenannt.Als gesichert gilt, dass im 4. Jahrhundert auf dem nördlichen Gräberfeld des römischen Trier (siehe Augusta Treverorum) ein christliches Grabgebäude erbaut wurde. An der Grabstätte wurde im 6. Jahrhundert eine Benediktinerabtei gegründet, die später zur Reichsabtei wurde.Das Kloster wurde am 5. April 882 durch die Normannen zerstört. 899 zog sich Regino von Prüm, vorher Abt von Prüm in das Kloster St. Maximin in Trier zurück. 909 wurde Eberhard von Franken Laienabt des Klosters. 937 wurde von St. Maximin aus das Mauritiuskloster in Magdeburg besiedelt. In den Jahren 942 bis 952 erfolgte unter Abt Hugo der Wiederaufbau der 933 eingestürzten alten Kirche.